Kräuterpflanzen


Kräuterpflanzen, die bunte gesunde Vielfalt aus Deinem Garten!

Ob Kräutergarten, Balkon oder im Hochbeet es findet sich immer ein Platz für gesunde Kräuterpflanzen! Sie sind einfach selbst gepflanzt am frischesten & leckersten und liefern zudem viele gesunde Vitamine. Je frischer desto gehaltvoller! 

Wie Oma schon sagte: Für jeden ist ein Kraut gewachsen! Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Sortiment, um die 100 verschiedene Sorten an Kräuter & Heilpflanzen finden Sie bei uns! Es lohnt sich immer Kräuterpflanzen selber zu kultivieren, die meisten Sorten sind winterhart und mehrjährig und werden Sie über viele Jahre begleiten und Leckeres liefern! Kräuterpflanzen sind fast überall zu kultivieren, ob in der Kräuterspirale, dem Balkonkasten oder Hochbeet, selbst auf der Küchenfensterbank ist es problemlos möglich! Frische Kräuterpflanzen bringen eine Menge Geschmack, Duft und Wohlbefinden in Ihre Küche, zudem enthalten sie viele wichtige wertvolle Inhaltsstoffe & Vitamine und leisten somit einen wertvollen Beitrag für eine ausgewogene und gesunde Ernährung!

Ein toller Nebeneffekt : Gutes tun für die Biodiversität! Kräuter locken Bienen, Hummeln & Insekten an!!! Das Strauchbasilikum ist ein wahrer Hummel & Bienen Magnet! Wildbienen und andere Insekten lieben die Pflanzen als Nektar Lieferant. Sie helfen den Pflanzen sich prächtig zu entwickeln und sorgen für ein ausgewogenes Insektenvorkommen in Ihrem Garten.

Die Vielfalt ist sehr umfangreich! Ob Klassische Küchenkräuter wie Petersilie, Dill & Schnittlauch und Basilikum oder mediterrane Kräuterklassiker wie Thymian, Salbei & Oregano und Rosmarin sind die klassischen Gartenkräuter. Aromatische Teekräuter wie Zitronenverbene, Marokkanische Tee-Minze oder Zitronenmelisse sind einfach nur lecker! Wir haben die bunte Vielfalt der Kräuter in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Sie finden in unserer Gartenapotheke unsere Heilpflanzen wie Jiaogulan, echte Aloe Vera & die Katzenschwanzpflanze. Es werden auch verschieden neue Pflanzen in die Gartenapotheke einziehen. Im Frühjahr 2022 wird Johanniskraut, Kamille, Löwenzahn & Spitzwegerich zum Sortiment gehören.

Alle unsere Kräuterpflanzen sind nachhaltig kultiviert und wir arbeiten ausschließlich mit Nützlingen und keinerlei konventionellen Pflanzenschutzmitteln. Die Natur gibt uns genügend Möglichkeiten durch gute Kulturführung und Nützlings Einsatz darauf zu verzichten.
Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern & Entdecken. Wenn Sie Fragen haben oder wir Ihnen behilflich sein können, dürfen Sie uns gern anschreiben.

Kräuter & Gemüse selber pflanzen: so klappt´s garantiert!

Der eigene Anbau von Kräuterpflanzen im eigenen Garten oder auf dem Balkon erfreut nicht nur das Auge, sie tun auch dem Wohlbefinden gut und es schmeckt direkt doppelt so gut. Ein kleiner Topf auf der Küchenfensterbank oder ein ganzes Gewächshaus voller Pflanzen: Es findet sich fast überall ein Standort für Eure Pflanzprojekte. Die Vielfalt an Gemüse & Kräuterpflanzen ist so groß, die Pflanzen stammen im Ursprung her, quer über die Welt verteilt. Eine Physalis zB. Ist heimisch in den Anden in Südamerika, das Krim Basilikum wie der Name es schon sagt – von der ukrainischen Halbinsel. Kaffee Pflanzen bekommen Sie in jedem Baumarkt aber auf der Fensterbank am Niederrhein werdet Ihr mit viel Glück und Geduld mal eine kleine Bohne ernten. Sie können immer nur versuchen das bestmögliche Ihrer Kräuter-Pflanzen zu bieten.
Das Motto ist, wo kommst du her ich baue Dir die Welt drumherum.

Damit alles gut gelingt und Sie eine reiche Ernte einfahren können möchten wir Ihnen hier einige Tipps mit auf den Weg geben. 
Falls Sie aber dennoch Fragen haben, gern! Schreiben Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne so gut wir können weiter!

PFLEGETIPS ZU DEINER KRÄUTERPFLANZE

Über die Suchen Leiste, welche immer oben auf jeder Seite zu finden ist, können Sie einfach den Namen der gekauften Pflanze eingeben. Sie gelangen dann zur gekauften Pflanze und finden die jeweiligen Pflegetips zur Kräuter oder Gemüsepflanze. Wie Standort, Pflanzzeit und speziellen Bedürfnissen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt Kräuter zu pflanzen?

Die meisten unserer Kräuterpflanzen sind von März bis Ende Mai erhältlich, dieser Zeitraum ist somit am besten um Kräuter anzupflanzen. Jedoch gibt’s da auch noch einiges zu beachten da nicht alles im März schon nach draußen gepflanzt werden kann. Den Anfang macht der Bärlauch, er ist der erste Vorbote des Frühlings. Alle Kräuter die im Handel schon Anfang März angeboten werden kommen aus dem warmen Treibhaus, auch unsere. Sie sollten im frühen Stadium im März nicht nach draußen gepflanzt werden, das mögen die Kräuterpflanzen nicht wirklich. Der beste Zeitpunkt für die meisten Sorten sind ab Mitte April bis Ende Mai.

Es kann immer noch nachts Frost geben, bitte vorsichtig sein! Einer Marokkanischen-Tee Minze macht es nichts aus nochmal Frost zu bekommen aber einer Zitronen Verbene oder einem Strauchbasilikum dafür umso mehr. Mehrjährige Kräuter wie Salbei, Thymian oder Bohnenkraut dürfen auch nicht zu spät im Jahr gepflanzt werden. Sie brauchen die Zeit um gut zu verwurzeln und wachsen. Wenn Sie zu spät gepflanzt werden, kommen die Pflanzen nicht durch den Winter.

Welchen Standort brauchen Kräuter?

Kräuter mögen es meist halbschattig bis sonnig. Aber wie Ihr ahnt so einfach ist es dann doch wieder nicht!
Der Bärlauch mag die Sonne gar nicht und ist dann schnell vertrocknet, in der Sonne schlappen die Blätter da die Wurzeln es nicht schaffen schnell mehr Wasser in die Blätter zu bekommen wie es verdunstet. Wasabi mag auch eher Schatten und dauerhaft Feuchtigkeit, Sauerampfer in der Mittagssonne bekommt Sonnenbrand während Oregano ,Rosmarin & Thymian mindestens einen halben Tag volle Sonne brauchen um gut zu wachsen.

An einem nassen schattigen Standort würden sie schnell eingehen. Unsere Asia-Kräuter wie Pandanus, Neembaum oder Murdannia kommen zb aus dem warmen Sri-Lanka, dort ist es im Frühling knapp 35°C warm mit 80% Luftfeuchtigkeit. Draußen im März….NEIN…...drinnen über der trockenen Heizungsluft auf der Fensterbank…..Nein….dann lieber ins warme Badezimmer. Sie finden im Angebot zu den Pflanzen die Sie gekauft haben immer Angaben zum besten Standort und Lichtbedarf. Ich empfehle Ihnen den lateinischen Namen der gekauften Kräuterpflanzen zu Googeln und sich über die Herkunft im Ursprung der Pflanzen zu erkundigen!

Der Essbare Balkon?

Die meisten Kräuter die in der Küche genutzt werden lassen sich sehr gut in Kübel auf dem Balkon kultivieren! Für die Kultur in Kübeln ist es wichtig das für eine gute Drainage gesorgt wird. Sonst kann es schnell mal eine Kräutersuppe geben im Sommer ?? Achtet auf genügend Ablauflöcher im Kübel, Topf oder Balkonkasten. Am besten auf dem Boden immer einen Schicht Tongranulat geben, dafür eignen sich alte zerschlagene Tontöpfe gut! Es geht auf Blähton oder Kies.

Darüber ein Gartenvlies damit das Substrat nicht die Hohlräume zusetzt, es ist kein Muss, aber es gewährleistet eine bessere Drainage. Achtet darauf das dunkel farbige Balkonkästen nicht Mittags in der vollen Sonne bei 30°C brutzeln, schützt sie zb. mit einer Schilfmatte oder setzt einen größeren Balkonkasten/Topf über euren gepflanzten Balkonkasten/Topf. Das gibt eine ausreichende Luftschicht die sich nicht so stark erhitzt.

Die richtige Erde:

Die richtige Erde ist ein entscheidender Faktor für eine gutes Gelingen und eine reiche Ernte.  Kräuterpflanzen benötigen eine gute hochwertige Kräutererde, welche eine lockere Struktur aufweist und somit gut wasserdurchlässig ist, Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Staunässe ist der Feind einer jeden guten Wurzel. Jedoch ist Kräutererde nicht immer gleich Kräutererde. Unsere Kräutererde im Shop ist für die meisten Kräuter gut zu verwenden. Die meisten Pflanzen bevorzugen einem humusreichen, lockeren Boden. Es gibt aber auch die mediterranen Vertreter wie Thymian, Rosmarin die dies nicht wirklich mögen auf Dauer, sie sollten eher ein mageres sandiges Substrat bekommen.

Getreu dem Gärtnerspruch: Wurzel gut alles Gut!

Und dafür ist es wichtig das die Pflanzen von Anfang an eine gute Erde bekommen! Es ist leider nicht jedem möglich seine Erden selber zu mischen, fertige Kräutererden sind dann aber die beste Wahl und mit ein paar Tricks lassen sich diese auch gut anpassen und auflockern zb mit Sand oder Perliten.

Falls Sie das Glück haben auf Gartenerde und guten Kompost zurückgreifen zu können, perfekt!
Für Pflanzen die es lieber mager und durchlässiger mögen wie zb Zitronen-ThymianRosmarin Oregano und andere mediterrane Kräuterpflanzen können Sie wie folgt mischen:

50% Erde aus dem Garten 10-15% Komposterde 25-30% Sand oder Lavagranulat 5% Magnesiumkalk

Ein wenig Kies oder Steine dürfen auch gern mit vermengt werden! Für die schnellwachsenden Kräuter wie das Strauch Basilikum, Petersilie, Dill oder auch Maggikraut sollte es etwas anders gemischt werden. Sie benötigen mehr Nährstoffe. Damit die Nährstoffe nicht beim vielen Gießen ausgewaschen werden ist es wichtig Zuschläge mit zu vermischen. Diese speichern das Wasser und die Nährstoffe. Dazu haben Sie verschieden Möglichkeiten. Perlite oder Blähton eignen sich dazu sehr gut. Ein guter Mix ist:

50% Erde aus dem Garten 25-30% Komposterde 10-15% Wurmhumus (kein Muss) Rinderhumus ist auch gut! 10-15% Perlite oder Blähton

Bitte keine mineralischen Depotdünger oder gekapselte Dünger, sie sind meist recht scharf und setzen, wenn es Warm und dazu Nass wird, meist zu schnell zu viele Nährstoffe frei. Die eine oder andere Sorte wird toll wachsen aber der Geschmack wird sehr leiden. Zuviel Dünger schadet dem Aroma der Kräuterpflanzen. Wenn Sie Erde aus dem Garten nehmen, bitte nicht aus der dunkeln Ecke unter den Koniferen oder Nadelgehölzen! Diese ist meist zu sauer. Viele Betriebshöfe der Städte oder Gemeinden bieten auch gute Komposterden an, fragt einfach mal nach! Eine Handvoll Urgesteinsmehl kann immer dazu, egal welche Mischung. Es stärkt die Abwehrkräfte der Kräuterpflanzen.

Richtig Wasser geben:

Damit Sie erfolgreich und schmackhaft ernten können, ist eine gute Pflege maßgebend. Gießt Eure Pflanzen lieber öfter und gleichmäßig mit weniger Wasser, die Erde sollte gut durchfeuchtet und nicht Nass sein und das Ganze am besten immer morgens. Abends schlafen die Pflanzen und mögen es nicht mit nassen Füßen ins Bett zu gehen. Das Gießen in der prallen Mittagssonne sollte vermieden werden, außer wenn es nicht anders geht. Ganz wichtig ist es immer von unten zu Gießen, die meisten Kräuter & Gemüsepflanzen mögen kein Wasser auf den Blättern oder Blüten. So vermeiden Sie Pilzkrankheiten wie zb Mehltau. In Kräuterbeeten können Sie auch Gießlöcher anlegen, einfach ein zwei bis drei Hand großes Loch neben den Pflanzen graben und befüllen, so läuft das Wasser nicht einfach irgendwo hin sondern landet da wo es hin soll, zu den Wurzeln. Wenn Kräuter in Kübeln oder Gefäßen gepflanzt wird bitte darauf achten das es genügend Löcher gibt damit das Wasser abfließen kann.

Der richtige Dünger:

Um eine reiche Ernte zu bekommen sollten Ihre Kräuterpflanzen auch genug zu Essen bekommen, aber nicht zu viel damit das volle Aroma erhalten bleibt. Fertige Kräutererden sind meist etwas vorgedüngt, das reicht meist für einen guten Start der Kräuterpflanzen, nicht sofort nach dem umpflanzen die Kräuterpflanzen düngen! Beim ersten angießen können Sie gern Pflanzenstärkungsmittel dazu geben. Es gibt da verschiedenste Arten - zur besseren Wurzelbildung können Sie Braualgen-Extrakte nutzen, Mykorriza-Pilze oder Trichoderma-Pilze sorgen für Vitalität im Substrat und stärken die Pflanzen. Gute Inhaltsstoffe wie Huminsäuren, Wuchs- und Vitalstoffe aus der Weinrebe, Hopfen und Algen verbessern den Stoffwechsel der Pflanze und fördern zugleich die Nährstoffaufnahme.  Kräuter benötigen nicht so viele Nährstoffe wie zb. Gemüsepflanzen. Wir empfehlen also besser wenig dafür öfter einen flüssigen Bio-Dünger zu nutzen und am allerbesten die Erde selber mischen. Eine kleine und ausreichende Auswahl an Düngern finden Sie im Shop.

Wer mit wem und wieso?

Kräuterpflanzen haben verschieden Ansprüche an Standort & Sonne, zum anderen wachsen sie sehr unterschiedlich. Manche hemmen sich gegenseitig im Wachstum, andere wachsen viel schneller und unterdrücken andere Pflanzen. Hinzu kommt der unterschiedliche Anspruch an den Boden. 

Ein paar Beispiele:

Rosmarin mag es trocken, Estragon lieber feucht.
Basilikum mit Gurken, Kohlrabi und Tomaten: hilft gegen Mehltau und weiße Fliege
Thymian mag mageren Boden, Strauchbasilikum mag viele Nährstoffe.
Gartenkresse mit Radieschen und Salat fördert das Wachstum
Salbei mag Sonne, Dill eher Schattig.
Kapuzinerkresse ist eine tolle Opferpflanze zusammen mit Kartoffeln, Tomaten oder Salat , sie locken Blattläuse an und das Gemüse wird verschont!
Wermut mag niemanden in seiner Nähe, er steht lieber alleine.
Lorbeer und Maggikraut brauchen immer viel Platz!
Bohnenkraut zwischen Erdbeeren, Salat und Bohne: mag die Blattlaus nicht

Minzen wachsen sehr stark und brauchen daher Platz. Auf keinen Fall Monokulturen anlegen, Schädlinge haben dadurch leichtes Spiel. Viele Kräuter duften stark und nicht jeder Schädling mag das. Sorgen Sie für einen bunten Mix! Der Duft von Basilikum vertreibt zb die weiße Fliege. In den nächsten Tagen finden Sie HIER eine Tabelle mit Kräuterpflanzen die sich gut kombinieren lassen.

Kräuter richtig ernten und konservieren:

Der richtige Zeitpunkt ist sehr wichtig um das möglichst beste Aroma zu erhalten und den Geschmack des Sommers zu lange wie möglich auch im Winter zu genießen. Wenn Sie die Kräuter frisch sofort nutzen wollen, gibt’s nicht viel zu beachten. Nehmt eine Schere oder ein scharfes Messer und schneidet dann ca. den halben Trieb ab, der Rest des Triebes wird verzweigen und die Pflanze buschiger wachsen und sich rasch regenerieren. Es gibt Sorten, wie zb. Thymian und Salbei die das beste Aroma vor der Blüte haben, andere wie verschieden Origanum Sorten und Berg-Bohnenkraut haben während der Blüte das beste Aroma.Blüten auf Bärlauch sollten entfernt werden, die Kraft zur Blütenbildung wird den Blättern genommen. Minzen oder Melisse dagegen schmecken während der Blüten nicht mehr gut. Blühende Triebe von Minzen oder Melisse sollte bis auf dem Boden geschnitten werden, sie treiben dann rasch stark und mit vollem Aroma wieder aus. Wenn Sie die Kräuter konservieren wollen ist der beste Zeitpunkt an einem sonnigen Tag sobald die Pflanzen vom Tau der Nacht abgetrocknet sind. Das beste und einfachste ist es die frisch geschnitten Kräuterpflanzen langsam zu trocknen. Ihr könnt die Kräuter zu kleinen Sträußen bündeln und Kopfüber aufhängen. Oder Sie basteln eine Kräuter Darre, es ist nicht aufwendig und leicht selber zu bauen. Dazu Benötigen Sie ein paar Dinge.

  • Dachlatte ö.ä Latten
  • Ein Fliegengitter
  • Einen Tacker
  • Ein paar Holzschrauben
  • Akkuschrauber
  • 2mm Bohrer

Sägen Sie die Dachlatten zurecht, wie Sie es benötigen oder Platz vorhanden ist und angepasst auf Ihre Ernte und Menge die Sie trocknen wollen. Sie können auch eine Schubregal bauen mit mehrere Etagen übereinander, achtet aber auf genug Abstand das die Luft gut zirkulieren kann. 20cm Platz zwischen den Etagen ist ausreichend.
Wenn Sie ein Maß gefunden haben, bohrt ein kleines Loch für die Schrauben vor. Das Holz wird meist reißen und dann verliert es an Stabilität. Es sollten an den Ecken jeweils zwei Schrauben gesetzt werden, dann ist es am stabilsten. Wenn der Holzrahmen fertig ist wird das Fliegengitter auf den Rahmen gelegt und an einer Seite mit dem Tacker befestigt. Dann die gegenüberliegenden Seite etwas spannen und fest tackern, dann die beiden übrigen Seiten und fertig ist die Kräuter-Darre. Die getrockneten Kräuter lagern am allerbesten in den guten alten luftdichten Apotheker-Gläsern. Normale luftdichte Gläser sind aber auch kein Problem, Hauptsache sie werden dunkel gelagert.
Es gibt Kräuterpflanzen welche sich nicht so gut trocknen lassen, bzw. geht das Aroma dann stark verloren, dazu gehören Bärlauch, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Petersilie, Koriander, Basilikum.
Diese Sorten können am besten frisch gehakt und eingefroren werden. Ich nehme dazu Eiswürfel Formen, fülle diese mit den Kräutern und fülle Wasser dazu auf. Die Kräuter Eiswürfel lassen sich so prima portionieren und das Aroma bleibt über Monate erhalten.

Basilikum, Dill, Koriander und Estragon lassen sich auch bestens in Kräuter-Ölen verarbeiten. Entweder lasst Ihr die Kräuter 2-3 Wochen im Öl ziehen und seiht das Öl dann ab oder achtet darauf das die Pflanzenteile immer mit genügend Öl bedeckt sind, damit nichts verdirbt. Nutzt zur Lagerung des Öles dunkele abgekochte Flaschen und einen dunklen Standort.

Kräutersalze herstellen ist auch eine tolle Variante. Sobald die Kräuter getrocknet sind mischt sie 1:1 mit gutem Meersalz. Das Salz konserviert die Kräuter. Mörsert oder mischt das ganze gut durch, füllt es in gut schließende Gläser, Ihr werdet begeistert vom Aroma sein.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern & Entdecken. Wenn Sie Fragen haben oder wir Ihnen behilflich sein können, dürfen Sie uns gern anschreiben. Ihr Florapartner.de Kräuter-Team